Das war das
Bulldogjahr 2004
 
 

Das Bulldog-Jahr begann Mitte Januar mit dem Bau eines Tiefladers.  Der 950 kg schwere Anhänger soll hauptsächlich zum Holztransport (Ladekapatzität ca. 8 Festmeter) genutzt werden. Als Transportmittel für den einen oder anderen Traktor auf dem Weg zum Schleppertreffen dürfte er auch seine verwendung finden.

6 kg Schweißdraht und viele Arbeitsstunden später war der Einachser Ende Febraur fertiggestellt.



Auf dem Teilemarkt in Seeheim konnte man sich mit letzten Ersatzteilen für die Saison eindecken.

Im März wurden die Maschinen aus ihrem Winterquartier rausgeholt. Nachdem man die Technik nochmal durchgesehen hatte und kleinere Mängel behob, stand Mitte April die Eröffnungsfahrt zum Hartmanns Karl und seiner Ausstellung mit Schleppertreffen auf dem Programm. Bei sehr frischen 5° ging es morgens um 9 Uhr los in Richtung Beerfelden. Im laufe des Tages stiegen die Temperaturen allerdings in angenehme Bereiche.


Am späten Nachmittag des selben Tages besuchten wir noch mit unseren Traktoren die Ausstellung vom Landmaschinen Koch.

Anfang Juni fuhren wir nach Erlenbach am Main zum Schleppertreffen des dortigen Oldievereins. Mit 14 angereisten Schleppern erhielten wir dort den Pokal für die größte Gruppe.


Am letzten Wochenende im Juni starteten wir mit 7 Schleppern zu unserer bisher weitester Ausfahrt nach Igelsbach am Neckar. Um halb 9 machten sich 7 Schlepper auf die 40 km lange Reise. Bei schönem Wetter war in 2 Stunden das Ziel erreicht.


Am 10. und 11. Juli fand in Bad König das 13. Klassikertreffen statt.  Auf dem Festgelände an den Seen waren neben einer vielzahl an historischen Automobilen und Motorrädern auch alte Traktoren zu bestaunen. die Veranstaltund ist in diesem Jahr mit der Sonderschau „Internationales Treffen Historischer Ommnibusse“ abgerundet worden.



Vier Wochen später konnte man im holländischen Panningen wieder die eine oder auch andere Rarität unter den ca. 3000!!! Traktoren auf dem riesigen Gelände bestaunen. Neben den Schleppern gab es auch Raupen, große Standmotoren, Dreschmaschinen, Dampfmaschinen, usw. zu sehen. Im Programm waren unter anderem ein Teilehandel, ein Flohmarkt, Tractorpulling, Ackergerätevorführungen, Dampfpflügen, Fordson Schlepper Sonderschau und noch eine Menge anderer Vorführungen.


Dreschmaschine angetrieben von 1 PS




Eine Sonderschau für die in den 50er Jahren in Michelstadt gebauten, äußerst seltenen Ensinger-Traktoren war auf dem Treffen der Schlepperfreunde Würzberg geboten. Eine mobile Bandsäge, aus den 20er Jahren, konnte man ebenso wie Hanomags und Lanz beim pflügen, in Aktion sehen.


"15 Jahre Lanz-Freunde Odenwald" galt es am 28. August in Heubach zu feiern. 5 Maschinen der Bad Königer Traktorfreunde fanden den Weg zum Jubiläumstreffen. Nach anfänglich sehr schlechten Wetter, besserte es sich im laufe des morgens, und neben verschiedenen Vorführungen wurde auch ein 15 Liter, 1 Zylinder, Viertaktmotor in Aktion gezeigt.



Auf dem Klassikertreffen in Bad König wurde ich von einem Herrn, wessen mein Lanz gut gefiehl, angesprochen ob ich Lust hätte seinen Freund (ein Traktorliebhaber) mit meinem Bulldog zur Hochzeit in die Kirche zu fahren. Der Vorschlag gefiehl mir und ich stimmte spontan zu. So führte mich anfang September mein Weg nach Rüdenau. Dort erwartete mein Bulldog und mich eine sehr schön geschmückte  Kutsche aus dem 19. Jahrhundert, mit welcher das Brautpaar vor den Altar gefahren werden sollte. Die Freunde und die Braut waren in den Plan eingeweiht, der Bräutigam dachte er würde mit einem Volvo (welcher auch vor der Haustür parkte) gefahren werden. Um so größer war für ihn die Freude und die Überraschung als ich mit dem großen Glühkopf und der Kutsche um die Ecke bog. Vor der Kirche hatte sich das ganze Dorf versammelt und nach der Trauung fuhren ich das Brautpaar in die Gaststätte. Wo meine Frau und ich noch zum Kaffe eingeladen waren.

Am 19. September starteten wir mit 3 Güldnern, einem Porsche und einem Lanz in das 50 km entfernte Hemsbach um dem Schleppertreffen der Hemsbacher Traktorenfreunde beizuwohnen. Nach 2,5 stunden fahrzeit erreichten wir unser Ziel. Als wir erzählten, daß wir mit unseren Maschinen durch den 2,5 km langen Saukopftunnel (2. längster Tunnel in Deutschland) gefahren sind glaubten die Leute dort zuerst an einen Witz. Was wir nicht wußten -der Tunnel ist eine Kraftstraße ( für KFZ unter 60km gesperrt) und wird auch von der Polizei kontrolliert. Jetzt war uns auch bewust warum die Autos hupten und der Motorradfahrer, als ich vor dem Tunneleingang auf die anderen wartete, mich fragte ob wir hier wirklich durchfahren wollten. Das Treffen dort war wirklich gelungen, aber für den heimweg wählten wir sicherheitshalber eine andere Route.

Schnellster Schlepper bei den Bad Königer Traktorfreunden:
Güldner mit Schnellganggetriebe ca. 40 kmh


Das letzte Schleppertreffen des Jahres fand in Erbach/Odw. statt. Bei Sonnenschein aber sehr kaltem Wind waren wir mir 12 Schleppern stark vertreten.

"on tour"
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